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Die Wild Roses Crew

Die Wild Roses Crew 2012

Bezeichnung

Als Wilde Rosen bezeichnet man die nicht gekreuzten „wilden“ Arten der Rose. Die musikalische Variante, auch Wild Roses Crew genannt, ist daher an ihren vielfarbigen und duftenden Blüten, den scharfen Dornen und leuchtenden Hagebutten zu erkennen. Sie umfasst ca. 40 verschiedene Wildrosenarten, junge Leute aus zwei Generationen, die seit 1997 vom musikalischen Gärtner Matthias Thomser gepflegt und kultiviert werden.

Erscheinungsbild

Die Wildrose benötigt für ihr Gedeihen eine ausgewogene Mischung aus Jazz, Rock, Pop, Soul, Klassik und Volkslied. So treffen sich Jazz-Rock und Liebesballaden mit Soul und Art Rock, kokettiert die Klassik mit der Musik der Afroamerikaner des 19. und dem Sound der von ihnen inspirierten weißen Musiker des 20. Jahrhunderts. Größe und Habitus der musikalischen Wildrose variieren zwischen allgemein bekannten Ohrwürmern und versteckt leuchtenden Blüten. Die wohlklingenden Hagebutten zelebrieren die Dresdner in garantiert einzigartigen Versionen. Crew-Chef Matthias Thomser hat ihnen kunstvolle, dynamische Gewänder angelegt und sie mit weichen, harten oder haarigen Noten-Kernen gefüllt. Der Artenreichtum der wilden Rosen beschränkt sich nicht nur auf vielstimmigen Chorgesang, sie blüht und gedeiht auch in anderen musikalischen Gärten. So wachsen Wildrosen im mittelalterlichen Burggraben oder sprießen aus den Schalltrichtern einer Big Band. Sie gedeihen im Klanggarten einer Philharmonie ebenso wie im Blütenbeet eines Kammerorchesters, wobei die Solisten und Instrumentalisten choreigene Gewächse sind.

Heilwirkung

Die heilende Wirkung konnte die Wild Roses Crew in zahlreichen Konzerten, von Doberlug-Kirchhain bis ins Vogtland, von Chemnitz bis in die Niederlausitz zeigen. Auch in Berlin, Hamburg, den Niederlanden oder bei den alle zwei Jahre stattfindenden Rügentourneen fanden und finden zahlreiche Gäste an den Hagebutten musikalische Nahrung. Der Dresdner Chor produzierte bisher 5 CDs (1996, 1999, 2003, 2008 und 2014). Am Ende der Konzerte (oder direkt hier online) kann die neueste Rosenzüchtung mit nach Hause genommen und in der Musikanlage eingepflanzt werden.

Matthias Thomser

Vorsicht

Der Dorn der wilden Rosen geht tief! Ein Stich kann sehr schmerzhaft sein, geht er doch häufig unter die Haut und mitten ins Herz. Nicht selten erlebt der verletzte Zuhörer zarte Schönheit, kraftvollen Übermut, pure Wehmut und herzlichen Frohsinn in kürzester Zeit. Was bleibt ist ein Lächeln!

Der Crewchef

Geboren 1959 als Sohn eines Kantors in Syrau/Vogtl., studierte Matthias Thomser Klavier und Komposition in Dresden. Er spielte in den letzten 30 Jahren in mehr als 10 verschiedenen Bands. Von 1982 bis 1991 wirkte er als Kantor in der Kirche in Dresden-Prohlis. Danach war er zehn Jahre musikalischer Leiter am Dresdner Theater der Jungen Generation. Seit 2001 lebt er als freischaffender Musiker in Dresden und leitet verschiedene Chöre.