25.10.2004

SZ Sächsische Zeitung

Hallelujah und Hi de ho

"Wild Roses Crew” begeisterte Sonntag in der Radebeuler Friedenskirche

Wolfgang Zimmermann


Kunstrock, Soul, Jazz und natürlich Gospelsongs erklangen am Sonntagnachmittag in der Friedenskirche, interpretiert von einem hochkarätigen Ensemble an jungen Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten. Einen einzigen Feind hatte das großartige, etwa neunzigminütige Konzert allerdings - den überaus schönen und daher zum Spazieren gehen einladenden Herbstsonntag. Die etwa einhundert Besucher, die sich für das Konzert entschieden hatten, wurden reichlich entlohnt.


Der Chor, der etwa 30 Mitgliedern hat, wurde schon 1988 gegründet. Damals tourte er unter dem Namen "Gospel-Train”, der natürlich das Repertoire ziemlich ausschließlich auf Gospelmusik orientierte. Seit 1999 nennt sich der Chor nun "Wild Roses Crew". Songs von "Blood, Seat & Tears” (Hi de ho), Chicago (It's hard to say) oder Manfred Manns Earth band (Mighty Quinn) wechseln sich im Programm ab mit Händels Hallelujah aus dem "Messias”, mit Duke Ellington - und George Gershwin Musik oder mit Sinead O'Connors beeindruckendem Folksong "In this heart”.


Saxofone, Posaune, Querflöten und Piano übernahmen den instrumentalen Teil des Konzertes. Matthias Thomser spielte das Piano und dirigierte das alles. Für ihn übrigens ein Heimspiel - er ist Radebeuler.